Im Viertelfinale des Mannschaftspokals im Bezirk Mannheim trat der Schachclub Reilingen ersatzgeschwächt gegen den Favoriten Chaos Mannheim an. Es fehlten bei Reilingen die Spitzenspieler Martin Wühl, Jürgen Kettner und Jürgen May, dafür kam der Reilinger Nachwuchs mit Kevin Sturm und Carsten Herwig zum Einsatz und Seniorenspieler Willi Damrau. Auf dem 1. Brett spielte Georg Diosu (Reilingen, DWZ-1998) gegen S. Piechot (Mannheim, DWZ-1834): Mit der Routine eines Spitzenspielers konnte Georg D. einen Stellungsvorteil kontinuierlich ausbauen und Reilingen mit 1:0 in Führung bringen.
Auf dem 2. Brett spielte R. Kuiper (Mannheim, DWZ-1909) gegen Kevin Sturm (Reilingen, DWZ-1791): Hier war es der Gegner von Kevin S. der im Mittelspiel sich einen Vorteil erarbeitete und diesen zum Punkgewinn nutzte. Somit stand es zu diesen Zeitpunkt 1:1. Auf dem 4. Brett spielte Carsten Herwig (Reilingen, DWZ-1276) gegen T. Brenziger (Mannheim, DWZ-1802): Normalerweise eine klare Sache für den Gegner, aber nach einer sehr guten Eröffnung drückte Carsten H. seinen Gegner bis weit in das Mittelspiel in die totale Devensive. Der Gegner konnte sich aber aus der Umklammerung befreien und dann die offene Stellung von Carsten H. zum Spielgewinn und zum 2:1 für Mannheim nutzen. In der letzten Partie am 3. Brett spielte R. Vollstädt (Mannheim, DWZ-1780) gegen Willi Damrau (Reilingen, DWZ-1559). Hier fiel die Entscheidung wer im Bezirk Mannheim das Halfinale im Mannschaftspokal bestreitet. Der Gegner von Willi D. hatte bis zum Mittelspiel einen Vorteil, aber Willi D. konterte durch eine starke Angriffskombination und war nun selber im Vorteil mit 2 Springer gegen 1 Springer, dafür hatte der Gegner 2 Bauern mehr. Im Endspiel dieser Partie konnte dieser Vorteil für Reilingen leider nicht in einem Sieg umgesetzt werden und beide Spieler einigten sich auf ein Remis und somit zum Endstand 2,5 : 1,5 für Chaos Mannheim. .
Somit fehlte doch etwas Glück und der Schachclub Reilingen wäre anstelle von Chaos Mannheim in das Bezirks-Halbfinale eingezogen.
